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Die Zahl der Baugenehmigungen ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken.

19.01.2018

Von Januar bis November wurden 7,8 Prozent weniger Genehmigungen erteilt als im Vorjahreszeitraum. Die Umsetzung von Bauvorhaben hinkt aber noch aus anderen Gründen hinterher.


Trotz der starken Nachfrage nach Immobilien sinkt die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland weiter. Von Januar bis November wurden 313.700 Wohnungen bewilligt, 7,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Sowohl bei den Bewilligungen für Wohnungen in neuen Gebäuden (minus 5,3 Prozent) als auch für Um- und Ausbaumaßnahmen bestehender Immobilien (minus 21 Prozent) gab es Rückgänge.

Besonders stark fiel die Zahl der Genehmigungen für neue Wohnungen in Wohnheimen (minus 42,8 Prozent), zu denen Flüchtlingsunterkünfte zählen. Da inzwischen weit weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen als auf dem Höhepunkt der Krise im Jahr 2015, werden weniger Unterkünfte gebraucht. Ohne den Effekt bei den Wohnheimen, hätte das Minus bei den Neubauten nur bei 2,1 Prozent gelegen, hieß es weiter.

Die Zahl der Baugenehmigungen sinkt schon seit längerem. Laut der staatlichen Förderbank KfW gibt es aber keinen Mangel an Genehmigungen, sondern bei der Umsetzung. Es habe sich ein Überhang an Zusagen aufgestaut, da etwa Baufirmen und Handwerker im Immobilienboom nicht mehr hinterher kämen.

Quelle: dpa, faz


Von: Günter Heimel

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