Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts stieg der auf Basis 2005 für Deutschland berechnete Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im August 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9%.
Der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland stieg im August 2011 gegenüber Mai 2011 um 2,9%. Wie das Statistische Bundesamt (DESTATIS) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im Mai 2011 im Jahresvergleich 2,7% betragen. Von Mai 2011 auf August 2011 erhöhte sich der Preisindex um 0,6%.
Die Preise für Rohbauarbeiten sowie für Ausbauarbeiten stiegen von August 2010 bis August 2011 um jeweils 2,9%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist die höchsten Preisanstiege bei den Stahlbauarbeiten (+ 5,9%), Klempnerarbeiten (+ 5,1%), Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 4,2%) und bei den Gas-, Wasser und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden (+ 4,1%). Am geringsten stiegen die Preise für Naturwerksteinarbeiten (+ 1,0%) und für Parkettarbeiten (+ 1,2%). Preisrückgänge gab es unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden keine.
Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 3,0% zu.
Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber August 2010 für Bürogebäude um 2,9% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,3%.
Im Straßenbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 3,2%.
Quelle: Pressemitteilung des Statischen Bundesamtes Nr. 371 vom 6. Oktober 2011

